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Seouler Garten
"Garten der Freude im Einklang mit der Natur"
Die
Errichtung des Seouler Gartens in den Gärten der Welt soll die
Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen den Städten Seoul und
Berlin vertiefen. Der Garten ist ein Geschenk der Stadt Seoul an Berlin
und wird im Frühjahr 2006 für die Besucher offiziell
eröffnet.
Bei der Gestaltung des „Seouler Gartens“ wurde großer
Wert auf die Besonderheiten der traditionellen koreanischen
Gartenkultur gelegt. Der Garten hat vier Höfe (Ma-Dang), die
jeweils von Mauern eingefasst sind. Am Rande des höchsten Ma-Dangs
steht ein Pavillon.
Während
chinesische Gärten die künstlerische Größe einer
Landschaft zelebrieren und japanische Gärten Landschaften oder
Landschaftsteile künstlerisch abstrahieren, fügen koreanische
Gestalter ihre Gärten harmonisch in die Landschaft ein, ohne mit
den natürlichen Gegebenheiten zu konkurrieren. Dieser Respekt vor
der Natur leitet sich von der traditionellen koreanischen
Naturverehrung ab. Deshalb werden Bäume, Steine, Berge und
Gewässer so in die Gestaltung miteinbezogen, dass die Grenzen
zwischen der freien und der gestalteten Natur verschwimmen und
Pavillons errichtet, die zur Betrachtung der Natur einladen.
Der
neue Garten im Erholungspark Marzahn ist ein Geschenk der Stadt Seoul
und besteht aus drei durch Mauern und Tore gegliederte Gartenräume
und einem Pavillon. Das Gebäude mit seiner Aussichtsterrasse
lädt zum Sitzen und Schauen ein. Die Leitidee des Seouler Gartens
lautet „Betrachtungen und Selbstverwirklichung in der
Natur“.
Der Garten soll zum Berührungspunkt von Mensch und Natur und zum
Medium für künstlerische und literarische Schöpfungen
werden. So will der Seouler Garten auf Gemeinsamkeiten zur deutschen
Gartentradition hinweisen, die Goethe als Dichter, Denker und
Gärtner kennt.
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zur Hauptseite
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Daten
zum Seouler Garten |
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Größe |
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ca. 3.000
m² |
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2005 |
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Freizeitangebote |
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Landschaftsarchitekten |
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